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Verlockendes am Programm

Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich präsentiert im Februar zwei neue Programme: Anfängliches in „Aus erster Hand“ und romantisches in „Pastorale''.

Frontansicht Grafenegg Auditorium © Alexander Koller; Festspielhaus St. Pölten © Reinhard Öhner
Auch im Auditorium von Grafenegg werden die Tonkünstler aufgeigen.
Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, eine der wichtigsten Institutionen der österreichischen Musikkultur, darf sich über einen neuen Chefdirigenten freuen: Beginnend mit der Saison 09/10 übernahm der erst 33-jährig Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada die Position. Der Geschäftsführer des Orchesters Johannes Neubert freut sich, das Ausnahmetalent für diese Position gewonnen zu haben: „Andrés Orozco-Estrada war auch der Wunschkandidat des Orchesters, die Entscheidung wurde gemeinsam getroffen. Wir haben nach einem Dirigenten gesucht, der sowohl das innovative Profil des Orchesters stärken kann, als auch das nötige Rüstzeug mitbringt, die Qualität unseres breit gefächerten Repertoires zu sichern.“

Aus erster Hand

Die Zahl Eins und die Einmaligkeit selbst verhelfen einem der ersten Programme des neuen Tonkünstler-Chefdirigenten zu seinem Titel. Andrés Orozco-Estrada dirigiert unter dem Motto „Aus erster Hand“ eine Reihe erster Symphonien, hier ist es jene von Brahms. Ebenfalls ein Erstling ist das Klavierkonzert in Des-Dur von Sergej Prokofjew. Beispiellos und damit einmalig war die Entschlossenheit, mit welcher der Pianist Paul Wittgenstein nach dem Verlust seines rechten Arms im 1. Weltkrieg seine Karriere weiter verfolgte. Von den vielen Kompositionen, die der gebürtige Wiener für sich selbst in Auftrag gab, hat Maurice Ravels Konzert „für die linke Hand“ Weltberühmtheit erlangt.

 

Termin

15. Februar, Festspielhaus St. Pölten

14., 16., 17., Februar, Musikverein Wien

Pastorale

Gluzman Vadim © John Kringas
Vadim Gluzman mag's romantisch.

Die Pflege des traditionellen Konzertrepertoires ist eine wichtige Aufgabe der Tonkünstler. Unter ihrem Principal Guest Conductor Michail Jurowski und mit dem Violinvirtuosen Vadim Gluzman interpretieren sie ein klassisch-romantisches Programm aus dem Bilderbuch. Nach einer Eröffnung mit Schubert folgt das meisterhafte Violinkonzert von Brahms. Der zweite Teil des Programms bietet ein freudiges Wiederhören mit einem der berühmtesten Beispiele für Programmmusik: Ludwig van Beethovens 6. Symphonie „Pastorale“.

 

Termine

26. Februar, Stadttheater Wiener Neustadt

27. Februar, Auditorium Grafenegg

28. Februar & 2. März, Musikverein Wien

1. März, Festspielhaus St. Pölten

3. März Casino Baden

 

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